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Veranstaltung: Repression und Willkür in der Sozialhilfe

 

Wie viel zusätzliche Überwachung geht noch? Welche Repressalien könnten noch eingeführt werden? Blickt man auf die aktuellen Debatten rund um Sozialversicherungen und die Sozialhilfe, steht das politische Seilziehen in diesen Fragen im Zentrum. Vergessen scheint die Idee einer solidarischen Haltung der Gesellschaft gegenüber Armutsbetroffenen. Vielmehr ist aktuell eine regelrechte Offensive an Verschärfungen auf sämtlichen politischen Ebenen im Gange. So haben Stände- und Nationalrat im Eiltempo ein Gesetz verabschiedet, das Sozialversicherern erlaubt, von ihnen abhängige Menschen überwachen zu lassen. Am 25. November wird über das Referendum abgestimmt, welches gegen dieses Gesetz ergriffen wurde. Doch Verschärfungen finden nicht nur auf nationaler Ebene statt. Mit der Totalrevision des Sozialhilfegesetzes soll in Zürich auch auf kantonaler Ebene die Schraube weiter angezogen werden. Der Ausbau an Überwachungsmöglichkeiten ist ebenfalls ein wichtiger Kern dieser Gesetzesvorlage. Diese Überwachungsmanie stigmatisiert Versicherungsabhängige pauschal als Delinquenten und vertuscht, dass es völlig legitim ist, diese gesellschaftlichen Sicherungsmechanismen in Anspruch zu nehmen. An der Veranstaltung am 10. Dezember analysieren und diskutieren wir aktuelle Kürzungen und Verschärfungen im Sozialwesen sowie die Möglichkeiten sich gegen diese zu wehren.

Überwachung spaltet! Eine Einleitung zu Hintergründen der Überwachungslogik
Luzian Ochsner, Vorstandsmitglied der IG Sozialhilfe

Aktuelle Entwicklungen in der Sozialhilfe: Willkür und Repression
Pierre Heusser, Rechtsanwalt in Zürich

18:30 Abendessen
19:30 Veranstaltungsbeginn

Kafi Klick, Gutstrasse 162, 8055 Zürich

Flyer als pdf

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Veranstaltung zum Tag gegen Armut und Ausgrenzung:

Stadtentwicklung und Wohnungsnot
17. Oktober 2018

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19 Uhr Abendessen
20 Uhr Veranstaltungsbeginn

Kafi Klick, Gutstrasse 162, 8055 Zürich

Armutsbetroffene werden aus den Stadtzentren verdrängt! Weshalb? Wie können wir intervenieren?

Gentrifizierung? Noch vor einigen Jahren hätten die wenigsten gewusst, was dieses Wort bedeutet. Heute, wissen nicht bloss viele, dass dies ein anderer Begriff für kapitalistische Statdtentwicklung ist, sondern auch wie er sich anfühlt. Innerhalb weniger Jahre wurden weltweit ehemalige ArbeiterInnenquartiere zahlloser Städte in sogenannte Trendquartiere verwandelt. Mit diesem Wandel geht eine stille, aber massenhafte Vertreibung grosser Bevölkerungsteile aus den Stadtzentren einher. Betroffen sind vor allem Armutsbetroffene – speziell MigrantInnen – welche die stetig steigenden Mietzinse nicht mehr bezahlen können. So auch in Zürich. Praktisch alle Menschen, die das Kafi Klick besuchen kennen diese Realität. Die Veranstaltung thematisiert Ursachen und Auswirkungen dieser Stadtentwicklung. Wir suchen nach Möglichkeiten, dieser Stadtentwicklung etwas entgegen zu halten. Wir beleuchten Wohnungsnot und Stadtentwicklung aus der Alltagsperspektive des Kafi Klick. Die Referentin der IG BBSL (Interessengemeinschaft der BewohnerInnen und BenutzerInnen der Stefanini-Liegenschaften) ist Mietrechtjuristin und zeigt Möglichkeiten und Strategien auf, wie man sich gemeinsam gegen Wohnungsnot und Verdrängung wehren kann.

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BETRIEBSFERIEN SOMMER 2018

Das Kafi Klick macht Betriebsferien vom 14. Juli bis zum 19. August
2018. Wir freuen uns auf Ihren Besuch ab dem 20. August 2018.
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EINLADUNG DANKESFEST FÜR BRANKA GOLDSTEIN 06.07.2018

Verein    zur    Verwirklichung    der    Menschenrechte    für    Armutsbetroffene    in   der    Schweiz

Danke  für 24 Jahre unermüdlichen Einsatz für Armutsbetroffene und die IG  Sozialhilfe!

Nach fast einem Vierteljahrhundert voller Schaffenskraft für Armutsbetroffene geht
Branka Goldstein in diesem Sommer iPension.
F
eierSimiuns!    

    

Freitag, 6. Juli   2018 ab 18 Uhr in unserem Kafi Klick an der Gutstrasse 162   in  8055    Zürich

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18:00    Apéro

18:30    Kurzreden    zu    Brankas    Wirken    in    der    IG    Sozialhilfe

19:30    Live    Musik    mit    „Amal“    (Romalieder    und    Klezmermusik)

 

Den ganzen Abend gibt es internationale Speisen und eine Ausstellung zur Geschichte von Brankas Arbeit der Sozialen Begleitung  und  der IG Sozialhilfe. Anstelle von Abschiedsgeschenken      wünscht sich Branka Spenden an die IG Sozialhilfe: Denn Leben bedeutet mehr als überleben!

Bei  Fragen: info[a]ig-sozialhilfe.ch    oder   076  308 55 80

Wir  freuen    uns    auf    Ihr/dein    Kommen!

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Tag der offen Tür mit Fest

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Veranstaltung „UNERHÖRT JENISCH“ mit Film

ZNACHT IM KAFI KLICK

Solidarität mit den Opfern fürsorgerischer Zwangsmassnahmen!

Solidarität mit den Opfern fürsorgerischer
Zwangsmassnahmen!

Informations- und Diskussionsveranstaltung der IG Sozialhilfe

zum internationalen Tag der Menschenrechte

10.Dezember 2017, Kafi Klick, Gutstrasse 162, 8055 Zürich

15 Uhr  Veranstaltung, 18 Uhr Jahresendessen

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Arbeiten für fast nichts!

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Dienstag, 17. Oktober, 19h im Kafi Klick:
Veranstaltung zum Tag gegen Armut und Ausgrenzung
Niedriglohnsektor und zweiter Arbeitsmarkt

Peter Streckeisen, Uni Basel: Zweiter Arbeitsmarkt und Niedriglohnsektor
Mattia Mandaglio, VPOD: Teillohnprogramme der Stadt Zürich. Kritik aus gewerkschaftlicher Perspektive
Stephan Hochuli, Kafi Klick: Einführung. Kafi Klick, Entsolidarisierung und Entgegenwirken
Natalie Benelli, IG Sozialhilfe: Moderation

Wenig Lohn, viel Stress, monotone und harte Arbeit! Wer im Niedriglohnsektor arbeitet kennt diese Alltagsrealität – genauso wie Leute, die an einem Programm auf dem zweiten Arbeitsmarkt teilnehmen müssen. Trotz vieler Gemeinsamkeiten werden diese unzumutbaren Arbeits- und Lebensbedingungen gegeneinander ausgespielt. Denn seit rund 20 Jahren werden Sozialhilfebezüger_innen gezwungen, Gegenleistungen für ihr Sozialhilfegeld zu erbringen. Seither sind ausser Kranken alle gezwungen, in sogenannten Integrationsprogrammen zu arbeiten, um finanzielle Unterstützung vom Staat zu erhalten. Viele Studien haben gezeigt, dass mit diesen Programmen nur äusserst selten eine Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt gelingt. Diese „Integrations-Arbeitseinsätze“ dienen also einerseits einer verwerflichen Disziplinierung der Sozialhilfeabhängigen. Andererseits werden dadurch die Löhne im Niedriglohnsektor unter Druck gesetzt. Der Staat erschafft also aus eigener Initiative aktiv einen eigenen Niedrigstlohnsektor und greift auf diese Weise gewerkschaftliche Errungenschaften an. Die wirtschaftlichen Ursachen und Folgen sowie die politischen Angriffe, die daraus auf Sozialstaatabhängige und Angestellte erwachsen, sind Thema unserer Veranstaltung. Zudem wollen wir sozialpolitische und gewerkschaftliche Gegenrezepte ausloten und diskutieren.

Betriebsferien WINTER 2017/ 2018

Das Kafi Klick macht
Betriebsferien

Am 15. Dezember 2017 haben wir das letzte Mal regulär
geöffnet.

Ab dem 08. Januart 2018 ist das Kafi Klick wieder
normal offen.
Wir freuen uns auf Eure Besuche

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